Ihre Ansprechpartnerin bei Scheidung

Rechtsanwältin Carolin Fritz

(angestellte Rechtsanwältin)



Scheidungsanwältin Carolin Fritz


Ringstraße 18-20, D-04703 Leisnig

Tel. 034321 / 23332

Fax. 034321 / 23345


Bürozeiten:


Montag - Donnerstag

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Freitag

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Scheidung


 

Die Ehe kann nur durch richterliche Entscheidung auf Antrag eines oder beider Ehegatten geschieden werden.

 

Eine Ehe kann geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Laut Gesetz ist dies dann der Fall, wenn die Lebensgemeinschaft der Ehegatten nicht mehr besteht und eine Wiederherstellung der ehelichen Lebensgemeinschaft nicht mehr erwartet werden kann.

 

Wann ist Ihre Ehe gescheitert?


  • weniger als 1 Jahr nach der Trennung 

Eine Scheidung, welche noch innerhalb eines Jahres nach der Trennung beantragt wird, kann nur im Fall einer unzumutbaren Härte (Gewalt, schwere Straftaten, etc.) durchgeführt werden.


    • 1 Jahr nach der Trennung
    Dem Gesetz nach gilt eine Ehe unwiderlegbar als gescheitert, wenn die Ehegatten seit einem Jahr getrennt leben und beide Ehegatten die Scheidung beantragen oder einer der Ehegatten der beantragten Scheidung zustimmt.
    Stimmt Ihr Ehegatte dem Antrag nicht zu, wird das Scheitern gerichtlich geprüft.
    •   3 Jahre nach der Trennung

    Sollte die Ehe in dem Jahr nach der Trennung nicht als gescheitert eingestuft worden sein, so besteht die unwiderlegliche Vermutung spätestens nachdem die Ehegatten drei Jahre lang getrennt gelebt haben.

    Was passiert im Scheidungsverfahren?


    Sobald die Trennungszeit (in der Regel 1 Jahr) abgelaufen ist, kann der Scheidungsantrag bei dem zuständigen Familiengericht eingereicht werden.

     

    Dazu benötigen Sie zwingend einen Anwalt, welcher den Antrag für Sie einreicht.

     

    Im Scheidungsverfahren werden dann unter Anderem der Versorgungsausgleich (=Rentenausgleich), sowie gegebenenfalls der Zugewinn, die Überlassung der Ehewohnung, die Überlassung von Haushaltsgegenständen, uvm. geregelt.

     

    Wer zahlt die Scheidungskosten?


    Die Scheidungskosten richten sich nach dem Einkommen der Eheleute. Wie teuer eine Scheidung letztendlich ist, hängt davon ob inwieweit Sie sich einigen können oder ob viele Regelungen getroffen werden müssen.


    • die Ehegatten

    Im Scheidungsverfahren trägt jeder der Ehegatten seine Anwaltskosten selbst. Die Gerichtskosten werden hälftig unter den Ehegatten aufgeteilt.

    • Rechtsschutzversicherung

    Die meisten Rechtsschutzversicherungen bieten für den Bereich des Familienrechts keinen Versicherungsschutz an. Einige zahlen aber eine einmalige Beratung durch Ihren Anwalt.

    • Verfahrenskostenhilfe

    Eine Scheidung soll sich jeder leisten können. Genau wie die Prozesskostenhilfe, muss auch die Verfahrenskostenhilfe bei dem Familiengericht beantragt werden. In diesem Antrag müssen Sie eine  „Erklärung über Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse“ abgeben und als Anlage Belege darüber einreichen.

    Hält das Gericht den Antrag für gerechtfertigt, werden Ihnen die  Gerichts- und Anwaltskosten finanziert.

    Wichtig: Soweit es Ihnen zugemutet werden kann, müssen Sie  zunächst Ihr Einkommen und Ihr Vermögen einsetzen. Außerdem kann  - abhängig von Ihrem Einkommen und Ihrer Vermögenslage -  eine Rückzahlung der geleisteten Verfahrenskostenhilfe auf Sie zukommen.

    • Verfahrenskostenhilfevorschuss

    Sie können sich die Scheidung nicht leisten, aber Ihr Ehegatte/ Ihre Ehegattin hat genügend Einkommen? Dann kann derjenige, welcher genügend Einkommen hat, zur Übernahme Ihrer Kosten verpflichtet werden. Bei diesem Vorschuss handelt es sich um eine Unterform der Unterhaltspflicht.

    Auch hier gilt: Verbessern Sich Ihre Einkommens- oder  Vermögensverhältnisse, müssen Sie den Vorschuss gegebenenfalls  zurückzahlen.