Ihre Ansprechpartnerin zum Umgangsrecht

Rechtsanwältin Carolin Fritz

(angestellte Rechtsanwältin)


Familienrechtsanwalt Carolin Fritz


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Umgangsrecht

Kinder haben das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil. Umgekehrt hat auch jeder Elternteil die Pflicht und das Recht auf Umgang mit seinem Kind.

 

Was ist das Wohlverhaltensgebot?


Das Wohlverhaltensgebot beschreibt die Pflicht der Eltern, alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert.

 

Halten Sie dieses Gebot nicht ein, kann das für Sie Konsequenzen haben. Aber abgesehen von den rechtlichen Folgen - vergessen Sie nie was Sie ihrem Kind mit negativen Äußerungen hinsichtlich seines Vaters/ seiner Mutter antun und in welchen Konflikt Sie Ihr Kind dadurch bringen können.


Wie viel Umgang gibt es?


Zum Umgang zählen mittlerweile nicht mehr nur der persönliche Umgang, sondern auch Kontakt über Briefe oder Telekommunikationsmittel.

 

Der Umfang des Umgangs kann von vielen Faktoren abhängig gemacht werden. So zum Beispiel dem Alter des Kindes, der räumlichen Distanz zwischen den Wohnungen der Elternteile, der Intensität der bisherigen Bindung, usw.

 

Wie kann ich eine Regelung mit dem anderen Elternteil treffen?


Verstehen Sie sich gut mit dem anderen Elternteil, können Sie den Umgang ganz einfach untereinander vereinbaren. Hier helfen auch gern das Jugendamt oder wir als Anwälte bei der Erstellung einer schriftlichen Umgangsvereinbarung weiter.

 

Können Sie keine Einigung über den Umgang erzielen, hilft ebenfalls der Gang zum Anwalt.

 

Wenn gar keine Aussicht auf eine Regelung besteht, muss bei dem zuständigen Familiengericht ein Antrag auf Regelung des Umgangs getroffen werden.

 

Was ist das Wechselmodell?

 

Bei dem Wechselmodell wechselt Ihr Kind in regelmäßigen Abständen zwischen Ihnen und dem anderen Elternteil hin- und her.

 

Dies kann schön sein, wenn Sie mit dem anderen Elternteil ein gutes Verhältnis haben und Ihre Wohnstätten nicht weit voneinander entfernt liegen.

 

Das Wechselmodell kann allerdings auch für Eltern und Kind zur Belastung werden. Neben einem finanziellen Doppelaufwand (Kleidung, Hygieneartikel, …) kann auch die Schul- und Freizeitgestaltung problematisch werden. Aus diesem Grund sollte über die Durchführung dieses Modells auch unter Beachtung des Kindeswillens ausführlich beratschlagt werden.

 

Haben Oma und Opa auch ein Umgangsrecht?


Ja, wenn es dem Kindeswohl dient.





Rechtsanwältin Carolin Fritz

Familienrechtsanwältin in der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Schmidt & Günther, Leisnig